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Baessler-Archiv, 11=36.1963/64(1963)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Baessler-Archiv, 11=36.1963/64(1963)

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711285
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711285
Persistenter Identifier:
1498478295948
Titel:
Baessler-Archiv, 11=36.1963/64(1963)
Erscheinungsjahr:
1963
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
N.F. Bd. 11, 1963, Heft 2
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Die Präkeramische Siedlung am Rio Seco, Peru
Sonstige Person:
Wendt, W. E.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
  • Baessler-Archiv, 11=36.1963/64(1963)
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Zeitschriftenheft: N.F. Bd. 11, 1963, Heft 1
  • Werbung
  • Zeitschriftenheft: N.F. Bd. 11, 1963, Heft 2
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Eisleb, Dieter: Neuerwerbungen des Berliner Museums für Völkerkunde aus dem Bereiche der Altamerikanischen Hochkulturen
  • Leerseite
  • Leerseite
  • Wendt, W. E.: Die Präkeramische Siedlung am Rio Seco, Peru
  • Kutscher, Gerdt: "Mapa de San Antonio Tepetlan". Postkolumbische Bilddokumente aus Mexiko im Berliner Museum für Völkerkunde : V
  • Beidelman, T. O.: Mukejuwa: two versions of a Kaguru tale
  • Koeningswald, G. H.R. v.: Einige Anmerkungen über Indonesisch-Polyneische Parallelen
  • Leerseite
  • Haas, Susanne: Totengeister als Urheber von Nachwuchsmangel. Mitteilungen über die Jaunsari - die Bewohner von Jaunsar Bawar, Nordindien
  • Leerseite
  • Mahapatra, L. K.: The Cerenga Kulha of Bonai Orissa their changing economy
  • Leerseite
  • Kaeppler, Adrienne L.: Papuan gulf masks from the village of Muru
  • Leerseite
  • Zeitschriftenrezension: Nowotny, Karl A.: Tlacuilolli: Die mexikanischen Bilderhandschriften. Monumenta Americana III
  • Zeitschriftenrezension: Altvölker Süd-Äthiopiens. Mit Beiträgen von Eike Haberland, Ad. E. Jensen, Elisabeth Pauli und W. Schulz-Weidner
  • Zeitschriftenrezension: Sieber, Roy: Sculpture of Northern Nigeria. Goldwater, Robert: Bambara Sculpture from the Western Sudan
  • Zeitschriftenrezension: Hartmann, Horst: George Catlin und Balduin Möllhausen. Zwei Interpreten der Indianer und des Alten Westens. (Baessler-Archiv N. F. Beiheft 3)
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

244 
Wendt, Präkeramische Siedlung am Rio Seco 
was aber annähernd identisch sein muß mit der Bevölkerung, die diese Ablage 
rung hervorgebracht hat. 
Bei den 42 Individuen handelt es sich um 13 Erwachsene, 10 Kinder über 
5—7 Jahre und 19 Kleinkinder oder Säuglinge. 
Sobald das geborgene Skelettmaterial von kompetenter Seite hinsichtlich der 
Alters- und Geschlechtsmerkmale untersucht worden ist, dürfte aus den dann 
vorhandenen Zahlen eine genauere Bevölkerungsgliederung auch hinsichtlich der 
vermuteten Gesamtbevölkerung möglich sein. 
Die Mehrzahl der Skelette lag in Hockerstellung, teils auf der rechten, teils 
auf der linken Seite, oder auch halb oder gänzlich auf dem Rücken oder auf dem 
Bauch, die angezogenen Beine dann aber nach einer Seite ragend. 
Die Beine waren bei den einzelnen Toten in sehr unterschiedlichem Maße 
angezogen; die Lage der Glieder zueinander und in bezug auf den Rumpf war 
gleichfalls sehr verschieden. 
In zwei Fällen lag der Tote auf der Seite, die gestreckten Beine parallel vor 
dem Rumpf, so daß sich also die Füße in Höhe des Kopfes befanden. Einmal 
umfaßten die Arme dann in Kniehöhe die Beine. 
In zwei weiteren Fällen lag der Tote ausgestreckt bis zu den Knien, während 
die Unterschenkel zurückgebeugt waren, so daß sich die Fersen am Gesäß be 
fanden. Einmal lag der Tote dabei auf dem Bauch, das andere Mal auf dem 
Rücken. 
In einem Falle fand sich nur ein Unterkörper, von der Hüfte abwärts voll 
ständig und in Hockerstellung; zwischen den beiden Unterschenkeln lag eine 
einzelne Hand. 
In weiteren zwei Fällen fanden sich lediglich Schädel und einzelne Knochen 
von Kleinkindern; einmal eindeutig als Beisetzung, nämlich mit Stoff bedeckt 
und mit Steinen umgeben, im anderen Fall ist nicht sicher, ob der Schädel separat 
beigesetzt war. 
Schließlich ist eine Doppelbestattung von zwei Kindern zu nennen. 
Die Orientierung der Toten war völlig unregelmäßig; keine bestimmte Him 
melsrichtung wurde bevorzugt. 
Erwähnenswert ist ferner, daß die Schädel der Erwachsenen teilweise noch 
geschrumpftes, deutlich in beiden Hälften erkennbares Gehirn enthielten; außer 
dem ist die Verletzung des Brustbeines (Abb. 41, 1) interessant. Leider kann zur 
Zeit noch nicht gesagt werden, ob es sich dabei um eine verheilte Verletzung 
oder um eine Knochenkrankheit handelt. 
Mit Ausnahme von vier Gräbern enthielt jedes Grab zumindest einen Stein, 
meist waren drei bis sechs Steine vorhanden, in einigen Fällen waren mehr als 
20 Steine über dem Körper aufgetürmt. Die Größe der Steine war dabei sehr 
unterschiedlich (vergl. Abb. 8 und 9).
	        

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