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Baessler-Archiv, 9=34.1961

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Baessler-Archiv, 9=34.1961

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711224
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711224
Persistenter Identifier:
1497532711633
Titel:
Baessler-Archiv, 9=34.1961
Erscheinungsjahr:
1961
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
N. F. Bd. 9, 1961, Heft 1
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Fischgatter auf den Kerkennah-Inseln und der Insel Djerba, Tunesien
Sonstige Person:
Laade, Wolfgang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
  • Baessler-Archiv, 9=34.1961
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Zeitschriftenheft: N. F. Bd. 9, 1961, Heft 1
  • Disselhoff, H. D.: Dr. Rebeca Carrión Cachot de Girard, 6. April 1960 [Nachruf]
  • Zeitschriftenrezension: Kohl-Larsen, Ludwig: Unter roten Hibiskusblüten
  • Disselhoff, H. D.: Berliner Museum für Völkerkunde: Neuerwerbungen mexikanischer Altertümer
  • Leerseite
  • Walter, H.: Geschichte, Probleme und heutiger Stand der Sambaqui-Archäologie. Die Sambaquí-Sammlung im Museum für Völkerkunde, Berlin
  • Leerseite
  • Haberland, W.: Tontrommeln in El Salvador
  • Leerseite
  • Reinhard, Kurt: Das Berliner Phonogramm-Archiv
  • Dias, Margot: Makonde-Töpferei
  • Laade, Wolfgang: Fischgatter auf den Kerkennah-Inseln und der Insel Djerba, Tunesien
  • Leerseite
  • Nachtigall, Horst: Beiträge zur Ethnographie der tunesischen Nomaden
  • Zeitschriftenrezension: Lindig, Wolfgang: Die Seri. Ein Hoka-Wildbeuterstamm in Sonora, Mexiko. Veröffentlicht im Internationalen Archiv für Ethnographie, Bd. XLVIX
  • Zeitschriftenrezension: Horkheimer, Hans: Nahrung und Nahrungsgewinn im vorspanischen Peru. Bibliotheca Ibero-Americana. Bd. II.
  • Zeitschriftenrezension: Hotz, Gottfried: Indianische Ledermalereien. Figurenreiche Darstellungen von Grenzkonflikten zwischen Mexiko und dem Missouri um 1720
  • Leerseite
  • Werbung
  • Zeitschriftenheft: N. F. Bd. 9, 191961, Heft 2
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt [nach Autoren sortiert]
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Werbung
  • Farbkeil

Volltext

ßaessler-Archiv, Neue Folge, Band IX 
133 
seite, sondern auf der Außenseite der Matte befestigt. Sind nun die Halte 
pfähle mit Haifaschnur an die Matten angebunden worden, so werden diese 
für den Abtransport zusammengerollt und bei der Ausfahrt dergestalt an 
Bord des Bootes über der Palmwedelladung verstaut. 
Die Reusen selber, die aus Palmrippen und dickeren Schnüren aus ge 
drehtem und geflochtenem Haifagras bestehen und unten eine festschnürbare 
Klappe zum Entleeren aufweisen, treten bis jetzt noch nicht in Erscheinung. 
Die Reusen der Djerbis maßen 97 bis 103 cm Länge und an der breiten 
Seite, über der trichterförmigen Öffnung, einen Durchmesser von etwa 70 cm. 
Die Reusen von Kerkennah sind z. T. bedeutend größer. 
Der Aufbau der Fanganlage 
Zunächst sei der Aufbau des kerkennesischen Fanggatters beschrieben, der 
beobachtet und im einzelnen verfolgt werden konnte. Die Arbeit wurde bei 
Ebbe ausgeführt und begann mit der Errichtung des großen, zusammen 
gesetzten Gatters, das für den Fang bei Flut bestimmt ist und den Anfang 
der Gesamtanlage bildet. 
Nach 1 1 /2Stündiger Anfahrt mit dem schwer beladenen, großen Boot, 
wurden die Segel eingeholt und das Boot mit einer langen Stange an die 
vorgesehene Arbeitsstelle gestakt. Dieselbe Stange diente, tief in den weichen 
Meeresboden gerammt, hierauf auch als „Anker“, an dem das Boot fest 
gebunden wurde. Eine der beiden großen Matten wurde ins Wasser gerollt 
und unter vielen Mühen zur halben Herzform aufgestellt, indem nach und 
nach die überstehenden Enden der angebundenen Haltepfähle in den Boden 
gestoßen wurden. Dabei standen der raiss selber und Hasouna, sein stän 
diger Compagnon, im Wasser und zogen den Pfahl mit den Händen oben 
anfassend nach unten. Währenddem drückte Amran, als Helfer vom Boote 
aus, von oben auf den jeweiligen Pfahl, hing sich gar an diesen und rammte 
ihn, durch Schleuderbewegungen des Körpers nach unten, noch tiefer ein. 
Immer wieder mußten bereits eingestoßene Pfähle von neuem vorgenommen 
werden bis alle leidlich festsaßen. Als Hilfsmittel und einziges Werkzeug 
diente dabei eine 3 Meter lange Stange, an deren Ende ein eiserner Haken 
angebracht war. Sie wurde „asküm“ genannt und diente zum Zurechtziehen 
der Matten vom Boote aus. Die ganze überstehende Länge der Pfähle muß 
in den Boden versenkt werden, damit das Gatter unten fest abschließt. Auf 
gleiche Weise wurde nun die zweite Wand eingesetzt, die andere Wand 
der Hauptkammer. Noch immer im Wasser schwankend, wurden die Matten 
durch Verankerung nun solider gefestigt. Diese Verankerung geschah auf 
verblüffend einfache Art. Haifataue wurden zunächst oben an einige Halte 
pfähle geknüpft und erhielten dann am unteren Ende einen merkwürdigen
	        

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