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Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft, 19.1889

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Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft, 19.1889

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711222
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711222
Persistenter Identifier:
1497531002108
Titel:
Baessler-Archiv, 7=32.1959
Erscheinungsjahr:
1959
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
N. F. Bd. 7, 1959, Heft 1
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Weltanschauung of the Punjab Villager
Sonstige Person:
Ullah, Inayat
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft
  • Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft, 19.1889
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichnis
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Erstes Heft
  • Titelseite
  • Erhardt, Louis: Zur homerischen Frage
  • Schulz, Karl: Die Rede. Ermittlung der geistesgeschichtlichen Stelle des Gottesgedankens
  • Vorwort: Vorbermerkung
  • Kapitel: 1. Die Macht des Gottesgedankens in der Geschichte der Menschheit
  • Schwartz, W.: Die melkenden Götter bei den Indogermanen
  • Borinski, Karl: Die Legende von Robert dem Teufel
  • Zeitschriftenrezension: Wilhelm Scherer, Poetik
  • Zeitschriftenrezension: Victor Fossel, Volksmedicin und medicinischer Aberglaube in Steiermark M. Höffler, Volksmedicin und Aberglaube in Oberbayerns Gegenwart und Vergangenheit
  • Zeitschriftenrezension: Alois Menghin, Aus dem deutschen Südtirol. Mythen, Sagen, Legenden und Schwänke, Sitten und Gebräuche, Meinungen, Sprüche, Redensarten etc. des Volkes an der deutschen Sprachgrenze
  • Zeitschriftenrezension: Fridolin Plant, Berg-, Burg- und Thalfahrten bei Meran und Bozen
  • Zeitschriftenrezension: D. Gempeler, Sagen und Sagengeschichten aus dem Simmental
  • Zeitschriftenrezension: Karl Eduard Hase, Volkstümliches aus der Grafschaft Ruppin und Umgegend
  • Zeitschriftenrezension: Ludwig Grabinski, Die Sagen, der Aberglaube und abergläubische Sitten in Schlesien. Mit einem Anhang über Prophezeiungen
  • Zeitschriftenrezension: Ap. S. Famincyn. Gottheiten der alten Slaven
  • Werbung
  • Zeitschriftenheft: Zweites und Drittes Heft
  • Zeitschriftenheft: Viertes Heft
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Die Rede , ratio , Xoyoc . 
57 
bezogen und darauf beschränkt hat , nur dadurch , dass man unterlassen hat , den ganzen Menschen unter die Macht des Sittlichen zu stellen , auch sein Erkennen , und zwar die Gesammtentwicklung des einzelnen Menschen , wie auch der Menschheit , nur dadurch ist es möglich worden , dass der Gottesgedanke in verhüllter Form zu Tage trat , wenn von Sittlichkeit die Rede war . Und trotzdem hat es dadurch nicht verhindert werden können , dass bei Kant der erst verhüllte Gottesgedanke schließlich dieser Hülle entkleidet wurde , und dass Kant es für lich hielt , auf sittlichem Gebiet eine Gewissheit von Gott zu gewinnen , was er auf theoretischem Gebiete für möglich hielt . 
Der Gottesgedanke ist der Grundgedanke in derjenigen Philosophie , deren Geschichte von ihren Anfängen bei den Hellenen bis auf unsere Zeit reicht . Und zwar ist er weder der klar ausgesprochene Grundgedanke , oder er wirkt als Grundstimmung , Grundgesinnung , Grundantrieb ; er herrscht das philosophische Denken und treibt es an , die Lösung von Problemen zu unternehmen , deren Lösung von vorn herein aussichtslos zu sein scheint . Er hat sich in der Philosophie als eine Lebensmacht erwiesen , die ihr eine hohe " Weihe giebt und sie adelt , mag auch das bringen hinter dem Wollen immer mehr oder weniger rückgeblieben sein . 
Was nun diesen Sachverhalt als um so bedeutsamer erscheinen lässt , das ist die Stellung , welche die sophie innerhalb der Geschichte der Menschheit einnimmt . 
Wenn man jetzt erkannt hat , dass die Wege der Metaphysik darin verlassen werden müssen , dass sie starre Substanzen angenommen hatte , wo man jetzt lebendige Vorgänge sieht , so ist das ja gewiss ein Fortschritt des Verfahrens , der auch seine guten Früchte tragen wird . Aber das : darf man nicht wähnen , dass etwa die auf Erkenntnislehre zielende Forschung über das Missverhältnis zwischen Wollen und Vollbringen ganz hinaus kommen
	        

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