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Anthropos, 33.1938

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

Volltext: Anthropos, 33.1938

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711217
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711217
Persistenter Identifier:
1497525648717
Titel:
Baessler-Archiv, 1=26.1952
Erscheinungsjahr:
1952
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Strukturtyp:
Inhaltsverzeichnis
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
  • Anthropos, 33.1938
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Index
  • Zeitschriftenheft: Bd. 33, 1938, Heft 1, 2
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Index Analecta et Additamenta. Bibliographie
  • Arndt, P.: Demon und Padzi, die feindlichen Brüder des Solor-Archipels
  • Boccassino, Renato: La Mitologia degli Acioli dell’ Uganda sull’ Essere Supremo, i primi tempi e la caduta dell’ uomo (con testi)
  • Schaefer, Alphons: Kavagl, „der Mann mit der Zaunpfahlkeule“. Ein Beitrag zur Individuenforschung
  • Taschdjian, Edgar: Stammesorganisation und Eheverbote der Somalis
  • Vanoverbergh, Morice: Negritos of Eastern Luzon
  • Krenn, Ernst: Lautveränderungen im Isländischen und Föroyischen. Gewidmet meinem werten Freund Herrn Baron Dr. Hans von Jaden, Oberlandesgerichtsrat und Präsident des Skandinavischen Klubs in Wien
  • Hermes, Gertrud: Zur Soziologie der Lehre Zarathustras
  • Schaegelen, Théobald: La tribu des Wagogo
  • Métraux, Alfred: The Proto-Indian Script and the Easter Island Tablets. (A Critical study)
  • Steinmann, Alfred: Über anthropomorphe Schlitztrommeln in Indonesien
  • Labrecque, Ed.: La Sorcellerie chez les Babemba
  • Trimborn, Hermann: Analecta et Additamenta
  • Miscellanea
  • Korrekturen: Berichtigung
  • Literaturverzeichnis: Bibliographie
  • Literaturverzeichnis: Avis
  • Literaturverzeichnis: Zeitschriftenschau. - Revue des Revues
  • Werbung
  • Zeitschriftenheft: Bb. 33, 1938, Heft 3, 4
  • Zeitschriftenheft: Bd. 33, 1938, Heft 5, 6
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

318 
Bibliographie. 
Exspectatio Oentium. (Compte Rendu de la XIII e Semaine de Missi ologie de 
Louvain. Museum Lessianum. Section Missiologique. No. 24.) 332 pp. 
in 8°. 1935. L’Edition Universelle, S. A., Bruxelles, Desclée de Brouwer 
& Cie., Paris. Prix: 35 fr. 
Die XIII. „Semaine de Missiologie“ hatte sich ausschließlich auf die Erörterung 
afrikanischer Probleme eingestellt und behandelte unter dem Titel „Exspectatio Gentium“ 
die materielle, intellektuelle, moralische und religiöse Kultur der Eingebornen als Dispo 
sition für die Missionsarbeit. Eine Neuerung, die sich aber bewährt zu haben scheint, war 
die Teilung in eine französische und eine flämische Sektion. Von den siebzehn im vor 
liegenden Band wiedergegebenen Referaten, die von Missionaren, Kolonialbeamten und 
Ethnologen gehalten wurden und viel ethnologisch Interessantes enthalten, seien beson 
ders genannt: P. Tastevin, Le Fétichisme et sa signification; P. Lotar, L’étude du 
droit coutumier par le missionnaire; P. van Bulck, Het practisch nut der volkenkunde 
voor den missionaris; E. P. van Reeth, Evangelisatie en Matriarkaat in Neder-Congo. 
JOSEF HeNNINGER. 
Lips Julius E. Trap Systems among the Montagnais-Naskapi Indians of 
Labrador Peninsula. Statens Etnografiska Museum. (The Ethnographical 
Museum of Sweden, Stockholm.) Smärre Meddelanden, Nr. 13. 38 SS. 
in 8° mit 32 Fig. Stockholm 1936. Price: Kr. 3.—. 
J. Lips, der über das Fallensystem der Naturvölker schon eine eingehende Studie 
geschrieben hat (Fallensysteme der Naturvölker, Ethnologica III), stellt uns nun in 
seiner neuen Arbeit die bei den Montagnais-Naskapi-Indianern gebräuchlichen Fallen 
und Schlingen dar. Besonders interessant ist die kulturhistorische Schichtung der Fallen 
der Naskapi-Indianer; hier lassen sich nämlich dieselben, von den primitiven Schlingen 
und Fallen an bis zur — durch die Weißen eingeführten Eisenfalle vorfinden. Das be 
arbeitete Material wurde vom Verfasser folgendermaßen gruppiert: 1. Trap-like Catching 
Methods, 2. Gravity Traps, 3. Snare Traps, 4. Springing Pole Traps, 5. Steel Traps. 
Aus ethnologischem Gesichtspunkte hebt Lips die „gravity trap“ (Schlagfalle, in die 
Gruppe der Schwerkraftfallen gehörend, siehe Lips, a. a. O., S. 134) und die „snare 
gravity trap“ (Schlinge mit Schwerkraftprinzip, siehe Lips, a. a. ü., S. 158) besonders 
hervor. Die „snare gravity trap“ gehört in den Bereich der arktischen Kulturen. Es soll 
hier bemerkt sein, daß dieselbe auch von den finno-ugrischen Völkern benützt wird, bei 
denen sie schon in der finnisch-permischen Periode bekannt war (Sirelius U. T.: Die 
Volkskultur Finnlands. Bd. I. Jagd und Fischerei in Finnland, Berlin und Leipzig 1934, 
S. 71. Bei Sirelius heißt er: Wippschlinge). Die große geographische Verbreitung der 
„gravity trap“ (Buschmänner, Nordeuropa, Polar-Sibirien, nordamerikanische Indianer: 
die Stämme Kwakiutl, Thaltan, Blackfeet u. a.) führt Lips zu Folgerungen von großer 
Bedeutung. Die Verbreitung wurde durch die bei den Naskapi-Indianern gefundene Form 
gehörig erweitert. Laut Lips stellen uns gewisse paläolithische Höhlenwandbilder solche 
Fallen dar. Lips ist der Meinung, daß der Entstehungsort dieser Fallen in Asien — es 
kann nur Nordsibirien sein!—zu suchen sei. Aus Asien verbreiteten sie sich nach Spanien 
und von hier aus nach Afrika; im Postpaläolithikum gelangten sie durch Nordostsibirien 
nach Nordamerika. In Amerika ist als Grenze ihrer Verbreitung die Halbinsel Labrador 
zu betrachten. „A direct transmittance of this trap system by paleolithic man to Labrador 
seems improbable, since no direct connection existed between Europe during the ice-age 
or post-ice-age and America“ — schreibt Lips. Entgegen Lips halte ich die durch Ver 
fasser „springing pole trap“ genannte und zum Vogelfang dienende Hebelschlinge 
für ein altes Kulturelement. Auffallend ist der Auslösemechanismus dieser Schlinge, 
der dem der ähnlichen Schlingen der finnischen, ostjakischen, votjakischen und lappischen 
Völker genau entspricht (U. T. SirElius-Y. Wichmann: Pari vanhaa pyydystä. 
Virittäjä, 1914. S. 96—101). Ich bin überzeugt, daß diese Ähnlichkeit kein bloßer Zu-
	        

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