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Illustrierte Alltags- und Sozialgeschichte Deutschlands

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-NC-SA: Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Illustrierte Alltags- und Sozialgeschichte Deutschlands

Mehrbändiges Werk

Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-715346
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-715346
Persistenter Identifier:
BV047663384
Titel:
Festklänge
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Im Selbstverlag des Verbandes
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Rituale und Bräuche

Band

Strukturtyp:
Band
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714027
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714027
Persistenter Identifier:
BV047663390
Titel:
Festklänge, Band 1., Gedichte, Gespräche und Aufführungen für Jungfrauen-Vereine für alle Feste des Jahres
Erscheinungsjahr:
1912
Signatur:
2022 A 1
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Farbkeil

Strukturtyp:
Farbkeil
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Illustrierte Alltags- und Sozialgeschichte Deutschlands
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Abbildung
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Sonstiges: "Sie ist unsere einzige Zeit Unsere Lebenszeit [...]" Erich Fried, 1987
  • Kapitel: Einleitung
  • Abbildung: 1 "Ordnung und Ruhe" hat K. Holz seine Zeichnung genannt. Sie ist in ihrer Aussage kennzeichnend für die gesellschaftliche Situation Deutschlands in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
  • Abbildung: 2 Ein Jahr vor Beginn des Ersten Weltkrieges begeht die Deutsche Sozialdemokratie den 50. Jahrestag ihres Bestehens 3 Ein Kaiserwowrt zu recter Stunde [...] Als Schmuckblatt zu Kriegsbeginn 1914 in großer Auflage veröffentlicht
  • Abbildung: 4 Mit dieser Grafik charakterisierte Thomas Theodor Heine die gesellschaftlichen Grundlagen der Weimarer Republik
  • Abbildung: 5 Karl Hubbuch (1891-1979) "Aufmarsch" [...]. Der Künstler war nach 1925 einer der engagiertesten Vertreter des sozialkritischen Verismus. 6 Auf der Reichsführertagung des "Stahlhelm" im Sommer 1944 in Hannover [...]
  • Abbildung: 7 Diese Fotomontage war als Postkarte, Wandbild u.ä. zur Indoktrination der Bevölkerung über eine vermeintliche Kontinuität deutscher Geschichte weit verbreitet
  • Kapitel: Anpassung - Hoffnung - Widerstand
  • Vorblatt
  • Kapitel: Vorbemerkung
  • Kapitel: Großkapital und Imperialismus bis an die Schwelle des Ersten Weltkriegs
  • Abbildung: 10 Das Erinnerungsdenkmal an "Turnvater Jahn" im thüringischen Freiburg [...]
  • Abbildung: 11 Die Textilarbeiterinnen im sächsischen Crimmitschau traten 1904 in einen wochenlangen Streik. 12 Postkarte zu einer der zahlreichen Wahlrechtsdemonstrationen in Deutschland (1910) 13 Polizei kontrolliert bei Demonstranten die Aufschriften der Kranzschleifen vor dem Friedhof der Märzgefallenen von 1848 in Berlin (1912)
  • Abbildung: 14 Unternehmerfamilie um 1910 15 Mittelständische Familie um 1910 16 Bergarbeiterfamilie um 1900
  • Abbildung: 17 Soziale Gegensätze in Deutschland, thematisiert im "Illustrierten Neue-Welt-Kalender" von 1909
  • Abbildung: 18 Als Ausdruck neuer Industrieformgestaltung baute Peter Behrens für die AEG in Berlin eine Turbinenhalle
  • Abbildung: 19/20 Eingang und vorderer Teil der Maschinenhalle mit Stromerzeugungsanlagen auf der Industrieausstellung in Düsseldorf 1902 21 Die Firma Borsig feierte 1902 die Herstellung und Auslieferung der 5000. Lokomotive
  • Abbildung: 22 Arbeiter vor einer Balanciermaschine in der Melassefabrik Fuhrmann & Co. Schönebek/Elbe um 1910 23 Kinderarbeit (Nachtschicht) in einer Glasfabrik um 1910 24 Erdarbeiter schaffen die Voraussetzungen für das Legen von Fundamenten für einen Aschinger-Bau in Berlin um 1900 25 Steinschlägerinnen-Kolonne um 1914
  • Abbildung: 26 Angestellte in einem Lübecker Kaufmanns-"Comptoir" um 1910
  • Abbildung: 27 Sächsische Soldaten vor ihrer Manöverunterkunft um 1912
  • Abbildung: 28 Gardesoldaten in Berlin um 1900 [...]
  • Abbildung: 29 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Zens bei Magdeburg (1915)
  • Abbildung: 30/31 Zwei Mütter (Stickerei auf einem Überhandtuch, Zeichnung von Heinrich Zille)
  • Abbildung: 32 Lehrerinnenseminar Radebeul um 1905 33 Mitglieder der Raiffeisenkasse im hessischen Lengers (1912) 34 Kremserfahrt bei Berlin (1904) 35 Arbeiterturnverein in Essen-Borbeck: Die Damenriege (1910) 36 Bürgerlicher Stammtisch im Gasthaus "Uhu" in Schramberg um 1900 37 Hoffest in einer Berliner Mietskaserne (1902)
  • Abbildung: 38 Industriestandort Essen vor 1914
  • Kapitel: Erster Weltkrieg und Ende des Kaiserreichs
  • Kapitel: Die Weimarer Republik. Zeit des Umbruchs und der Reaktion
  • Kapitel: Deutscher Faschismus
  • Kapitel: Kriegsbeginn und Kriegsende
  • Kapitel: Die Arbeit
  • Vorblatt
  • Kapitel: Vorbemerkung
  • Kapitel: Massenproduktion und Rationalisierung. Notwendigkeit und Folgen
  • Kapitel: Rationalisierung in der Landwirtschaft?
  • Kapitel: Das Handwerk zwischen Anpassung und Verdrängung
  • Kapitel: Die Küche - Fabrik der Hausfrau?
  • Kapitel: "Wir leben provisorisch - die Krise nimmt kein Ende!" Erwerbslosigkeit - Arbeitslosigkeit
  • Kapitel: Grundbedürfnisse, Realitäten ihrer Befriedigung
  • Vorblatt
  • Kapitel: Vorbemerkung
  • Kapitel: Ernährung und Gesundheit
  • Kapitel: Kleidung und Hygiene
  • Kapitel: Bauen - Siedeln - Wohnen
  • Nachwort: 50 Jahre danach. Ein Epilog
  • Anhang: Anmerkungen
  • Abbildungsverzeichnis: Abbildungsnachweis
  • Sachregister: Index
  • Abbildung: Die SS-Wohnsiedlung unmittelbar vor dem Lagertor zum Frauen-KZ Ravensbrück (1939) [...]
  • Karte: Deutschland nach dem 1. Weltkrieg. Gebietsabtretungen als Folge des Versailler Vertrages (28.6.1919)
  • Karte: Kriegsvorbereitungen in Deutschland von 1933 bis 1.9.1939
  • Karte: Faschistische Konzentrationslager von 1933 bis 1945
  • Leerseite
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Großkapital und Imperialismus 
bis an die Schwelle des Ersten Weltkriegs 
Bismarck hatte 1871 Deutschland die staatliche Einheit als Kaiser- Im gleichen Jahr des Erfurter Parteitags erließ die kaiserliche Regie- 
reich errungen. Sollte diese Reichseinung “mit Blut und Eisen” nicht rung Arbeits- und Arbeiterschutzmaßnahmen, die bei steigender Me- 
geradezu symbolhaft für die Entwicklung, für die Zukunft Deutsch- chanisierung und beginnender Rationalisierung der Industrien notwen- 
lands werden? Es hätte einer anderen Konstellation bedurft, die inder dig geworden waren, gleichzeitig aber auch zur Beruhigung der Arbei- 
Lage gewesen wäre, das Macht- und Eroberungsstreben der Herr- ter beitragen sollten - ein Jahr nach dem Fall des Sozialistengesetzes 
schenden zu zügeln, auf einen Ausgleich nach außen und innen be- nur zu erklärlich. Diese Maßnahmen enthielten zwar “keine generelle 
dacht zu sein, die drängenden sozialen Lebensfragen mit Verständnis gesetzliche Festlegung der Arbeitszeit, bestimmten aber die gesetzli- 
und Behutsamkeit anzugehen. che Sonn- und Feiertagsruhe in Industrie und Bauwesen, eine Be- 
Dieses nunmehr geeinte und noch so junge Deutschland hat kaumeine — schrünkung der Arbeitszeit für Frauen und Jugendliche sowie das 
der ihm objektiv gegebenen Möglichkeiten zu einer progressiv-fried- Verbot der Kinderarbeit unter 13 Jahren.” 
lichen Entwicklung genutzt, sicher auch nicht in Anbetracht der Was jedoch in dieser Zeit das Verhältnis von Arbeiterbewegung und 
imperialistischen Entwicklung im Weltmaßstab ohne weiteres nutzen Herrschenden maßgeblich mitbestimmte, war die Bekämpfung der 
zu kónnen. Aber es stellte sich geradezu an die Spitze jener Mächte, Militarisierungspolitik durch die Sozialdemokratie. Nicht allein die 
sparte nicht mit handfesten Drohungen, lie es auch an diversen ag- . . 
gressiven Aktionen nicht fehlen, verkündete háufiger, als man es "drau- 
ßen” hören wollte, daß am “deutschen Wesen die Welt genesen" solle 
und schürte im eigenen Land eine Form von Patriotismus, die nur als 
militaristischer Chauvinismus verstanden werden konnte. “Ideologie 
und Chauvinismus [als] Schlagringe der Politik” im damaligen 
Deutschland, formulierte Erwin Strittmatter treffend.® 
Wie sah die Realität aus?” 
Nach dem Sturz Bismarcks folgte 1890 in der Kanzlerschaft der Gene- 
ral Leo von Caprivi; Mann eines “Neuen Kurses”, der sich im Inneren 
auf eine Art Klassenkompromiß festzulegen trachtete und nach außen 
Konsequenzen aus der internationalen Kräftekonstellation zu ziehen 
beabsichtigte. Doch Caprivi war ein Mann ohne Fortune, Unsicherhei- 
ten kennzeichneten allenthalben einen Zick-Zack-Kurs, den die künf- 
tigen Monopolherren von Kohle und Eisen, von Chemie und Elektro- 
energie sowie die Junker in die ihnen erwünschte Richtung stellten. 
Größere Stabilität zeigte andererseits die Arbeiterbewegung, deren 
Ansehen durch den Fall des “Sozialistengesetzes” gestiegen war und 
die sich 1891 auf ihrem Erfurter Parteitag unter maßgeblicher Mitar- 
beit von Friedrich Engels ein neues Programm gegeben hatte. Darin 
nahm sie Stellung gegen opportunistische wie sektiererische Einflüsse 
und erhob die Forderung nach Verwandlung des kapitalistischen Ei- 
gentums in ein sozialistisches durch revolutionäre Umwandlung der 
Gesellschaft. - Ein Jahr später, im März 1892, konstituierte sich in 
Halberstadt die gesamtnationale Gewerkschaftsbewegung mit rund 
einer halben Million Mitgliedern. Zur gleichen Zeit setzte die Arbeiter- 
bewegung ihre Bestrebungen fort, den Kreis ihrer Sport- und Kultur- 
organisationen auszubauen, mit denen sie gegenüber entsprechenden 
bürgerlichen Aktivitäten eine neue Qualität politischer Kultur in [0 Das Erinnerungsdenkmal an “Turnvater Jahn” im thüringischen Freiburg 
Deutschland schaffen wollte. galt als eine Art Wallfahrtsort für den deutschbewußten Bürger. 
16
	        

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