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Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 20=30.1900u.Index 21/30.1891/1900(1900)

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

fullscreen: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 20=30.1900u.Index 21/30.1891/1900(1900)

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748132
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748132
Persistenter Identifier:
BV045430351
Titel:
Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Weitere Titel:
Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
ISSN:
0373-5656
Erscheinungsort:
Wien
Verlag:
Verlag der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Erscheinungsjahr:
1871
Signatur:
NA 1104 und Pm 158:F8 u. Pm 158:F4
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-748389
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748389
Persistenter Identifier:
1692090331415
Titel:
Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 20=30.1900u.Index 21/30.1891/1900(1900)
Weitere Titel:
Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Herausgeber:
Hein, Wilhelm
Herausgebendes Organ:
Anthropologische Gesellschaft
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Alfred Hölder
Erscheinungsjahr:
1900
Signatur:
NA 1104 und Pm 158:F8 u. Pm 158:F4
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 30, 1900, Heft 1
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Forschungen und Studien über das Haus
Sonstige Person:
Bancalari, Gustav
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 20=30.1900u.Index 21/30.1891/1900(1900)
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Autorenindex: Autoren-Register
  • Zeitschriftenheft: Bd. 30, 1900, Heft 1
  • Bancalari, Gustav: Forschungen und Studien über das Haus
  • Zeitschriftenrezension: Literaturberichte
  • Zeitschriftenheft: Bd. 30, 1900, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 30, 1900, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: Bd. 30, 1900, Heft 4/5
  • Zeitschriftenheft: Bd. 30, 1900, Heft 6
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1900, Nr. 1
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1900, Nr. 2
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1900, Nr. 3
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1900, Nr. 4
  • Zeitschriftenheft: General-Register zu den Bänden XXI—XXX (1891—1900) der Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Hinterer Einband

Volltext

ER 
-J 
{ür heiss eingeweichte Krautköpfe. Derselbe ist mit 
Pfosten ausgekleidet., Das Kraut ‚wird mit Pfosten 
jedeckt und mit. Steinen beschwert. Im Pongau, 
vielleicht auch sonst in Salzburg, heisst Söln eine 
3—4 m tiefe, für Sauerkraut bestimmte, cylindrische 
ärube, deren Mantelfläche mit: Stammholz . fass- 
artig verkleidet ist. Boden und Reifen sind nicht 
vorhanden, Diese Pfosten reichen 1m tief. unter die 
dodenfläche dieses Schachtes, sind also 4—5 m lang. 
Diese Söln befinden sich auf der Schattenseite vieler 
Täuser, wenig Schritte entfernt. Ein Deckel schliesst 
sie ab. Man steigt mit Leitern hinab. 
F. Geräthe aus Flechtwerk. 
Die Hurd’ (Hurde) ist ein viereckiges Stück 
Flechtwerk, ‘nicht korbartig, sondern flach. Die 
Wagenhurd besteht aus vier solchen Stücken, 
welche deren drei Seitenflächen und. eine Boden- 
däche bilden. Man kann vermöge dieser Einrichtung 
auch kleine Gegenstände, ohne sie zu verlieren, auf 
dem gewöhnlichen Leiterwagen verladen. Sie heisst 
am Inn und.in Niederösterreich die Kreinz’n; die 
für Holzkohlen bestimmte Kohlkreinz’n, In Franken 
1eisst ein flacher Mistkorb die Schrenz’n. 
Der Zöger, Zögä, Zega, Zeckä entsteht, in- 
dem man zwei etwa 1m lange, 50 cm breite, ‚von 
Bast geflochtene Rechtecke an einer langen und den 
Jeiden kurzen. Seiten zusammenfügt, so dass die 
beiden Handhaben, welche schlingenartig in der Mitte 
der offenen Langseiten beiderseits angebracht sind, 
neben einander kommen. Man könnte das Ding 
Taschenkorb nennen. Die südslavischen Wander- 
händler (Hausirer) bringen. ihn in alle Welt. 
ScHMELLER vermuthet slavischen Ursprung des Wortes. 
Wenn die oberösterreichische Magd ihren Einkauf- 
Korb „Zöger“ nennt, so ist dies eine irrthümliche 
Nebertragung. 
Der Korb, Kärb, Kär; das Kerwel, Körbl, 
Kerwäl ist volksmässig rund. Viereckige Reise-, 
7apier-, Holzkörbe und jene, welche in Algier, Görz, 
auf Malta zum Versenden von Früchten und Ge- 
müsen gebraucht werden, sind modernes Industrie- 
product. Es gibt Körb’ mit zwei Handhaben und 
ohne Spange, welche man auf dem Kopfe trägt, z. B. 
der Wäschkorb, dann Bügelkörbe, am Arme ge- 
;ragen, der eigentliche „Korb“, alt chorb und 
andlich der Bucklkorb, welchen man — besonders 
N slavischen oder slavisch gewesenen Ländern — 
an Tragbändern auf dem Rücken trägt. daselbst für 
Allerlei, in bajuvarischen Ländern aber besonders 
‘ür Gras und Heu gebraucht. In letzteren heisst 
lieser Korb Kerb’m, Kerm, das Kirbäl, bei den 
vestungarischen Deutschen der Fuidäkaä (Futter- 
korb) oder. Puglkaä. In Berchtesgaden bedeutet 
Zistel oder Zistl ein aus Spänen geflochtener Korb 
ür Schaätl (Hobelscharten) zum Unterzünden. In 
)berösterreich und wohl auch in anderen bajuvarı- 
schen Ländern ist die Zistl (von cista oder eis- 
;ella) ein Handkorb mit Bügel, unten spitz, oben 
nit kreisrundem Querschnitt, welchen man an den 
\rm hängt, wenn man zur Obsternte auf Bäume 
steigt, und oben an Aeste. In Baiern sagt man Zesten; 
‘tal. cesta; span. cesta; Zistel-Zain’ habe ich 
zor 50 Jahren in Oberösterreich für Korb gehört. 
3ajuvarisch heisst eben der Korb nach ScumeLLEr 
such noch die Zain; fränk. die Zaun oder Zenn. 
iin Körbchen mit Handhabe und Deckel heisst ZAinl 
Oberpfalz), das Zaile (schwäbisch): das Zaäl (baju- 
varisch). 
Bei nord- und südslavischen Völkern gibt es eine 
Art aus Baumrinde zusammengesteckter Körbchen, 
welches die Huzulen Kozub nennen. Auch in Bos- 
alien ist es mir voll Erdbeeren angeboten worden. 
Die Händlerbarken der quarnerischen Inseln halten 
3aumharz, einen Heilstoff der Volksmediein, eben- 
'alls in solchen korbähnlichen Päckchen feil. Die- 
Jebereinstimmung so unbedeutender Dinge bei den 
jeit 1000 Jahren getrennten süd- und nordslavischen 
Stämmen ist merkwürdig, umsomehr, als ‘solches 
Aindenkörbehen meines Wissens bei den Nachbarn 
nicht volksthümlich ist. 
Das Benl, Bennl, Bändl, Pendl, Beil (nasal) 
st ursprünglich mit Wagenkorb gleichbedeutend; 
abgeleitet ist die Bedeutung Wagen sammt Korb, Sitz- 
zelegenheit auf dem Schlitten gewisser Gattung, des 
»>berösterreichischen Beülschlittens. Alte Vocabel 
>enna „lingua gallica genus vehiculi“; nach Grimm 
geflochtenes Fuhrwerk, lat. benna, gallisches Wort, 
von den Römern aufgenommen. In den Trienter 
Alpen habe ich benna für einen Korb auf dem 
Wagen gehört; der erstere war für Kohlen, Dünger 
ı. dgl. bestimmt. In Kärnten gilt das Wort. für 
Nagen sammt Korb. Die erwähnte Kohlkrainz’n 
jeisst in alten Schriften auch Khollbene. (SCHMELLER.,) 
ie Benn ist in Lothringen geflochtener Wagenkorb. 
die Baenne (bajuvarisch) ist der Wagenkasten des 
Mistwagens; der Name deutet auf die ehemalige 
"orm. Die italienischen Wörterbücher haben Benna 
'ür Korbschlitten.
	        

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