Volltext: Internationales Centralblatt für Anthropologie und verwandte Wissenschaften, 8.1903

A. Originalarbeiten. 
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die an einem viereckigen Brett mit einem grossen ovalen Ausschnitte 
befestigt sind. An den 4 Ecken des Brettes auf der oberen Seite 
sind 4 gabelförmige, in der Mitte mit einem Schlitz versehene Holz 
brettchen vermittelst 4 Bolzenschrauben und Flügelmuttern, in jeder 
Lage anklemmbar, angeordnet. Ausserdem ist an jedem der Brettchen 
ein Gummiband derart befestigt, dass je ein Band mit dem gegen 
überstehenden mittelst einer einfachen Schnalle verbunden werden 
kann. Für diese ganze Vorrichtung würde ich die passende Be 
nennung „Schüttelapparat“ vorschlagen. In diesem „Schüttel 
apparat“ kann ein beliebig grosser *Schädel so befestigt werden, 
dass das foram. occ. magn. horizontal nach oben gerichtet ist. Auch 
der Messcylinder kann vom selben Apparat gehalten werden, wobei 
die zu messende Masse aus dem Schädel in den Metalltrichter ge 
schüttet wird (natürlich muss der Trichter vordem leer sein); aus 
dem letzteren in den Messcylinder. Zu beiden Seiten des Galgens 
können an der Rückwand auch verschiedene Regale und Haken zu 
beliebigen Zwecken angebracht werden. 
Zweites Modell. Ein solider quadratförmiger Rahmen ruht 
nuf 4 massiven Holzfüssen; an jeder Ecke des Rahmens ist je eine 
Metallöse angebracht, an den letzteren der so eben erwähnte „Schüttel 
apparat“. Der schon im ersten Modell figurierende Papptrichter 
wird hier nicht auf ein Holzgestell montiert, sondern ist an der 
Innenseite desselben Rahmens, in ihm entsprechender Grösse, be 
festigt. Unter dem grossen Papptrichter befindet sich natürlich 
ein Gefäss zum Auffangen des bei der Arbeit sich verschüttenden 
Materials. — An zwei gegenüberliegenden Seiten wiederum desselben 
Rahmens ist in der Mitte je ein, genau vertikal stehender Holz- 
stab I es t angebracht. Was nun den Messingtrichter betrifft, so hat 
ei zu beiden Seiten horizontale Arme, die an ihren Enden Einschnitte 
ia en, in welche die eben erwähnten Vertikalstäbe genau hineinpassen 
in de nen also der Trichter auf- und abgleiten kann. In einer 
des 16 ^ 6n können alsdann die vertikalen Stäbe an die Arme 
te s Trichters durch Flügelschrauben angeschraubt werden. Am 
e^ y Gn ® 11( fe^des Trichters ist, mit Bajonettverschluss aufschliessbar, 
Ifiatte rSC ^^ USSai)Parat angebracht. Derselbe besteht aus einer festen 
Aff ’ m aeren Mitte sich eine zum Trichter genau centrische 
nung von 20 mm befindet. Unter dieser Platte ist eine zweite 
zvisden abgeschrägten Schienen bewegliche Platte angebracht; die- 
an der dem Experimentierenden zugekehrten Kante einen 
s J 1 h an We ^ lem die Platte gegen Anschläge vor- und zurückge- 
• c o en werden kann. Am anderen Ende hat die Platte einen von 
aussen mit Gewinde versehenen Aufsatz, dieser und die darüber
        

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