Volltext: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 22.1912

Kleine Mitteilungen . 
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der ist ein wider Christ — 4 , 2 wol vnderm himel breyt — 5 , 2 zu diser letsten zeyt — 
5 . 4 inwendig wolff berejt — 5 , 5 sye hassen auch die fromen all — 5 , 7 versperren den Schaffstall — 6 , 1 Das thundt dfalscheii Propheten — 6 , 2 die hiichler diser weit — 6 , 4 jr gberdt ist auch verstelt — 6 , 5 sye rieffen auch die herrschafft an — 6 , 7 Christus hat sye verlan — 7 , 4 mit seiner barmhertzigkeyt — 7 , 7 das kan keyn falscher thun — 
8 . 5 daran thun sye keyn hab noch gut — 8 , 7 der halt sye wol in hut — 9 , 5 durch rechten glauben vnd durch tauff — 9 , G vñ büß mit reynem hertzen — 9 , 7 dem ist der himel erkaufft — 10 , 1 Durch Christus bliit vergiessen — 10 , 2 das er hye hatt gethon — 10 , 4 das er vns weißt gar schon — 10 , 6 wen auch sein lieb thut treyben — 10 , 7 der ist zum erb gemacht — 11 , 1 Die liebe , die wiirt gelten — 11 , 3 hye faillît kein boche , schelten — 11 , 7 keyn erlôsung würt jm statt — 12 , 1 Die lieb in Christü Jesum — 12 , 3 wer nun zu disem erb kompt — 12 , 4 dem würt es auch verkündt — 12 , 5 das erbe wisß barmhertzigkeyt — 12 , 7 würt er ewig erfrewt — 13 , 3 die Christlich lieb nit haben 
— 18 , 5 noch wollen sye die Hirtë sein — 13 , 6 sye miessen zletst verzagen — 14 , 5 sye hand das liecht des lebens in — 14 , 6 vertrawen auch von hertzen — 15 , 5 sye lauffen wie morder vnd dieb — 15 , e vnschuldig blut zu vergiessen — 15 , 7 ist allen falschen lieb 
— 16 , 2 das sye nit Christen seind — 16 , 3 die Göttlich Ordnung trennen — 16 , 5 wie alle teüfels kind — 16 , 6 wie Cain seinem bruder thet — 17 , 4 betrachten Adams fall — 17 , 6 thet Gott nit ghorsam bleibe — 18 , 1 Also würts noch geschehen — 18 , 2 die Christum widerstond — 18 , 3 die weltlich lust ansehen — 18 , 7 der mein natur erkent . — Lücken - büsser : 
Lucerna pedibus meis Yerbum tuum , 
Et Lumen semitis mei . 
ß . Handschriftlicher Anhang . I . Wundergarten der Liebe . 
[ Von deinetwegen bin ich faie ] 
[ Bl . la ] vil manchen stoltzenn drunck , vil lieber wolt ich mir wünschen meines bulen roden mund . 
5 . In meines bulen gartenn , do steen zwey beimelin , 
das ein tregt muschkaten , das ander negelin ; die muschkaten sind süße , die negelin sind res , die gib ich meinem bulen , das er mein riicht vergeß . 
6 . In meines bulen garten , da stet vil edler blust ; 
wolt got , solt ich ir wartenn , wer meines hertzenn lust , die edle röselin brechenn , dan es ist an der zeyt ; 
ich traw mir sie woll erwerben , [ Bl . lb ] die mir im hertzen leyt . 
7 . Zu dienst sei das gesungenn der aller liebstenn mein ; 
ir lieb hat mich bezwungen , ich kan ir nit feind gesein ; die will ich hab das lebenn , das glaub sie mir fürwar , will ich sie nit vffgebenn , vnnd lebt ich tausend jar . 
8 . Vnnd der auß [ 1 . vnß ] disen reyenn 
sang , 
vonn newenn gesungen hat , 
das habenn gethann zwey Schneider1 ) 
zu Freyburg in der stat ; 
sie haben so wolgesungenn 
bey met vnnd küllen wein , 
darbey da ist gesesenn 
der [ Bl . 2 a ] wirtin techterlin . 1546 . 
1 ) Schneider ist mit roter Tinte über ein ausgewischtes andres Wort geschrieben . In den Bergreihen sind 'zwen hauer zu Freybergk' , im Ambraser Liederbuch 'zwen reuter zu Grimme' , in der Heidelberger Hs . 'zwen Studenten zue Freyburg' als Dichter genannt .
        

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