Volltext: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 22.1912

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Wisser : 
mag . Do secht se ji^ . Do ward ( 'n ) préster hqlt , ( un do ward se ) tosam'n trogt . Un do ward he neegsköni . Un wenn de köni dot is , denn ward he köni . Nu is de uk to 'n enn' . 
20 . Yon Evers : Nu hett de köni grad' krieg , un de fiend is a¡ri andrung'n . Nu mênt de köni , ( de snider ) is je 'n klôken mann ( vorauf geht nämlich 'Doktor Allwissend' Nr . 128 , 7 ) . Wenn hê den' to per kricht , un kricht den' mit militar los' , de mutt je genau wçten , wodenni as se den fiend angahn möt . Un de snider hett je vun pêrwark niks af wçten . As de op dat perd klimmt , do sett he de spqr'n em to dull an , un dat perd löppt mit em weg . Un de snider hett sik in de mahnhaar fqt un will ne affall'n . Un do kümmt he to dich an so 'n wis'pahl lank — dat 's so 'n hêl'n starken wis'pahl ne weß — , dar grippt he mit 'n arm herüm un will sik dar an faß hol'n . Un de pahl is mor un brickt af . Nu hett he den pahl so gwer de schuller sackt , dar sünd ver arms an weß . Un nu is he al dich vor den fiend . Nu wêt de ne , wat dar los' is , de makt larm , de dtiwel kümmt mit 'n krüz , se möt nu iliich'n . Do jagt he den fiend alleen weg . Awer sin perd , dat hett he to schann' krçgen . Do kümmt he wa' trüch , ( un ) do kricht he entlassung vun 'n köni . 
Varianten zu den Hauptzügen ausser e . 
Zu a . Statt der bekannten sieben Fliegen ( 4 . 7 . 13 . 16 . 17 . 19 ) sind es in 6 nçgen , in 1 tvvinti , in 14 de hunnerten . In 7 sind 'vèr dot un drê plessurt' , in 11 hat er 'nçgen - un - sgbenti fleegen dot un ên'n verwunn'ten' . In 22 . 24 sind es 30 und 39 . In 18 nennt der Erzähler — er ist nicht der hellste — tein pöch ( frösche ) , die der Schneider erst unterwegs totschlägt . Die Fliegen setzen sich in 1 op 'n stück appel , in 4 auf sein honigbrot , in 6 . 14 . 16 up sin sirupsbrot , in 22 auf einen Kloß . Die Aufschrift lautet in 16 : Sieben geschlagen sonder zorn . festigt ist sie in 1 vor de mütz , in 6 . 13 vor 'n hôt , in 7 . 22 vor de boß , in 4 auf dem Gürtel , in 11 . 14 . 16 ( achter ) up 'n puckel . 
Zu b . In der Regel lässt der König ihn wecken ( 'n hellischen kêrl ! Weck em mal : 7 ) und fragt ihn , ob das wahr sei . Und wie der Schneider ja sagt , rückt er dann mit seinen Anliegen heraus : Ja , ik heff hier drê riesen usw . Wenn er damit fertig werden könne , solle er seine Tochter zur Frau haben ( 1 . 6 . 14 . 16 . 18 . 22 ) . In 7 . 11 sagt er nur , er habe grade Krieg , er könne ihn schön brauchen . Von der Hand der Tochter ist dann erst bei den weiteren Aufgaben die Rede . In 4 hat er bekannt gemacht , wer den Feind verjagen könne , solle seine Tochter zur Frau haben . Und es wird ihm dann die Ankunft eines Helden mit der und der Aufschrift gemeldet . In 13 machen ihn die vorüberziehenden Soldaten zu ihrem Anführer . 
Zu c . In 7 . 14 . 18 stösst das Einhorn ( in 7 de ênhôrn , mase . ) — dar sünd wi so plagt mit ( 1 ) , de stött so vçl to schann' ( 7 ) — mit dem Horn durch den ( hohlen : 14 ) Baum ( stött sik na 'n bôm herin : 18 ) und wird dann ( mit tauwark : 18 ) gefesselt . In 7 : hê hett neihnadel un faden bi sik un neiht em dar faß . . hen na 'n köni . . ( se ) schêt em dot . . 
Zu d . 18 : . . §wer . . springt in 'n sump . . as ( he em ) faß hett , nufft he em so v§l , dat he em düsi kricht . . na 'n köni . . schall em hal'n . . 
Zu f . 'n mgr'n wis'pahl reisst er auch in 7 . 11 . 13 aus . In 4 . 24 rennt das Pferd unter einem Galgen durch ( mit zwei Gehenkten dran : 4 ) , und dieser bleibt auf dem Pferd hängen , so dass die Feinde rufen : Der Teufel kommt ! Zwei hat er schon geholt ! In 7 . 11 . 13 ( a und b ) rufen sie : 'Christus ( uns' herr Christus ,
        

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