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Bibliographische Daten: Baessler-Archiv, 5=30.1957

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Menzel, Deformierender Gesichtsschmuck 
Photo: Harald Schultz 
Abb. 2. CARAJA. Junger Mann mit Lippenlamelle 
Die Nase wird von weniger als einem Drittel der bearbeiteten Stämme 
perforiert. Die fast ausschließlich verwendete Stelle ist das häutige Septum; 
die Nasenflügel werden nur von einer sehr kleinen Gruppe verändert (vgl. 
Kap. IV). Als einziger bekannter Fall in Südamerika durchbohren die 
COLORADO 1 ’ die Nasenspitze, während die ITUCALE und URARINA 111 
ihren Nasenrücken verzieren. 
Alle die genannten Stellen sind leicht zugänglich und leicht zu durch 
bohren. So können für die Perforation nadel- oder stichelartige Instrumente 
benutzt werden, die meist aus pflanzlichem oder tierischem Material bestehen. 
Metall ist sehr selten. Die tierischen Rohstoffe umfassen Knochen 11 , Geweih- 
!) v. Hagen 1939,, 28 (vgl. auch pi. VI und VII). 
10 HSAI III, 641. 
11 BORORO: Colbacchini und Albisetti 1942, 47. Cook o. J., 392. 
CAINGUA: HSAI III, 86. CARAJA: Ehrenreich 1891 b, 29/30. 
v. Koenigswald 1908 b, 219. Krause 1911b, 221. CAYAPO: Kissen- 
berth 1912, 55. Krause 1911 b, 376. CHIRIGUANO: v. Rosen 1924, 62. 
GUAYAKI: HSAI I, 322. KASCHTBO; Tcssmann 1930, 129. KRAN:
	        
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