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Volltext: Ortsneckereien und allerlei Volkshumor aus dem badischen Unterland

30 — 
„Dittemer (Dittigheimer) Töpf, 
Ümpfemer (Impfinger) Kröpf, 
Deslhaüser (Distelhauser) Schmittheppe, 
Könne die Büschemer . . . . “11 
‚Gochze (Gochsheim) am Strick, 
Menzinge am Seil, 
Pleiinger Altduck (-tuch), 
Ber(n)bricke im Loch, 
Zassehäuser Zwillichkittel, 
Sulzfelder Ipsbobbel, ; 
Steienfelder Sandglowen, 
Der isch von Kernbach (Kürnbach), 
Jrum geht a sei Sach so gemach.“ 
In Gochsheim und Menzingen sollen sich früher viel 
erhängt haben... Warum die Pleiinger ihren Namen tragen, ist 
unbekannt; Bernbrück ist durch seine Lage gekennzeichnet, 
von den folgenden war schon früher die Rede. 
Besondere örtliche Verhältnisse. 
Der Umstand, dass ein Dorf. keinen Pfarrer hatte, 
scheint besonders zum Spott herausgefordert zu haben. So 
singt die Obrigheimer Jugend höhnend: 
„Die Didesser (Diedesheimer) Narre, 
Die hewwe kan Pfarrer, 
Die hewwe kan Mann, 
Nu Schul halten kann.“ 
Hier fehlten also früher, wie es tatsächlich war, Pfarrer 
and Lehrer. 
„Er Naimer (Neuenheimer) Narre, 
Er hätt jo kan Parre.“ 
Was bis 1867 stimmte. 
Die Seckenheimer singen: 
„Ihr Ilbesheimer Narre, 
Ihr habt ja kein Parrer!“ 
Worauf diese antworten: 
„Ihr Seckenheimer, do hockt er, 
Ihr hett jo kein Dokter!“ 
61 Heil. 125.
	        
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