Volltext: Die Nationalhymnen der europäischen Völker

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Long may our land be bright 
With freedom’s holy light: 
Protect us by Thy might 
Great God, our King! 
Zum Schlusse sei noch der Kuriosität halber erwähnt, dass 
auch die kleinen Gemeinden, die einst das 1879 erfundene 
„Volapük“ pflegten und jetzt das gegenwärtig stark poussierte 
„Esperanto“ ernst nehmen, sich Übersetzungen des „Heil 
Dir im Siegerkranz“ geleistet haben. Im Volapük lautet die 
erste Strophe nach Tappert a. a. O.: 
Sanis in vikoda 
Festun, o söl läna! 
O reg, ole! 
Senolöd in tlona 
Nid legäli lada; 
Rinön 1öfäb neta' 
San, reg, ole! 
Die Ksperantisten singen: 
Vivu la reg” al ni, 
Tre longe vivu li! 
Gardu lin Di! 
Justa kaj pia reg’, 
Dio pro mio preg’, 
Estu kun 1i. 
Dass dabei zwei Takte der ursprünglichen, auf sieben 
Verszeilen berechneten Melodie nicht unterzubringen sind, ist 
dem Übersetzer (L. L. Zamenhof) entgangen, 
Ob auch die allerneueste kosmopolitische Sprache „Parla“ 
sich der alten Hymne bemächtigt hat. konnte ich nicht in Kr- 
fahrung bringen. 
Keine andere Nationalhymne kann sich einer ähnlichen 
Verbreitung rühmen. wie das englische „God save the King“. 
Neben ihrer Königshymne besitzen die Engländer auch 
eine Volkshymne, oder, wie Southey „Rule Britannia“ genannt 
hat, eine politische Hymne. England ist stets auf seine domi- 
nierende Stellung als Seemacht stolz gewesen, und als am 
1. August 1740 in Clifden House, Maidenhead, zum ersten Male 
die nationale Masque „Alfred“ aufgeführt und im Finale das 
schwung volle Lied „Rule Britannia“ anzyestimmt wurde. da
	        
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