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Volltext: Mitteilungen, 50.2018

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sein Amt als Schatzmeister nach zwei Jahren niedergelegt. Wir dan- 
ken ihm an dieser Stelle nochmals sehr herzlich für die Arbeit, die 
er zwischen 2015 und 2017 für den Fachverband geleistet hat. Neu 
ins Team bzw. in das Amt des Schatzmeisters wurde im Rahmen der 
Mitgliederversammlung Thomas Stodulka gewählt, der sich Ihnen 
in diesen Mitteilungen vorstellen wird. 
Die Wiederwahl in den Vorstand bzw. Beirat der DGSKA ermöglicht 
es uns, in den kommenden beiden Jahren eine Reihe von Themen 
und Projekten weiterzuführen, die wir bereits in der ersten Periode 
unserer Amtszeit angestoßen haben. Hierzu gehört zum einen die 
weiterhin intensive Befassung mit Fragen der Forschungsethik und 
des Forschungsdatenmanagements. Im Rahmen der Mitgliederver- 
sammlung in Berlin wurde ein Arbeitskreis „Ethikbegutachtungen“ 
(bestehend aus Thomas Kirsch, Michael Schönhuth und Anita von 
Poser) eingesetzt: Dieser wird bis zur Mitgliederversammlung 2019 
einen Entwurf für eine Handreichung für Ethikkommissionen aus- 
arbeiten, die eine Anleitung für die Begutachtung ethnologischer 
bzw. sozial- und kulturanthropologischer Forschungsprojekte 
geben und auf die spezifischen Arbeitsweisen unseres Faches auf- 
merksam machen soll. Vertreter�innen des Vorstands und Beirats 
werden zudem weiterhin eng mit dem Fachinformationsdienst 
Sozial- und Kulturanthropologie zusammenarbeiten und an dessen 
Workshops – bzw. den mit der Thematik verbundenen Veranstal- 
tungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft – teilnehmen. Ziel 
ist es, innerhalb der kommenden beiden Jahre – analog zum Thema 
Ethikbegutachtungen – eine erste Positionierung unseres Fachver- 
bands zum Thema Forschungsdatenmanagement zu erarbeiten, 
die im Rahmen der Fachtagung 2019 in Konstanz vorgestellt und 
diskutiert werden soll. 
Zum anderen wird die intensive Vernetzung unseres Fachs an den 
Universitäten mit dem Humboldt Forum sowie die Stärkung des 
Themas „Ethnologische Museen / Sammlungen“ aus dem Fachver- 
band heraus eine wichtige Rolle spielen. Im Juli 2017 hatten wir vom 
Vorstand aus einen Brief an Monika Grütters, die Staatsministerin 
für Kultur und Medien, verfasst, in dem wir die fehlende Einbindung 
ethnologischer Fachperspektiven in das Projekt des Humboldt 
Forums kritisierten. Unsere Forderung nach einer umfassenden 
Einbindung der Disziplin in das Vorhaben formulierten wir des Wei- 
teren bei einem Treffen des Vorstands mit der Gründungsintendanz 
des Humboldt Forums im November 2017. 
Ein Ergebnis des Treffens im November war die generelle Aner- 
kennung der Bedeutung ethnologischer Fachperspektiven für 
das Humboldt Forum durch die Gründungsintendanz und die 
Verabredung zu einem regelmäßigen Dialog mit dem Fachverband 
hinsichtlich künftiger Kooperationen. Auf dieser Basis werden wir
	        
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