Volltext: Anthropos, 59.1964

Der Kreislauf von Sonne und Mond in Religion 
und Magie bei den Völkern Assams, Burmas 
und benachbarter Gebiete 
Von Alois Bucher 
Inhalt: 
Ethnographische Orientierung 
I. Das Anrufen der Gestirne als Zeugen 
1. Die Anrufung 
2. Die Begründung der Anrufung 
II. Das Einwirken des Menschen auf den Lauf der Gestirne 
III. Der Lauf der Gestirne im Kult 
1. Jahres- und Monatsfeiern 
2. Aufgang und Untergang der Gestirne im Kult 
3. Die Gestirne und der Lebenszyklus 
IV. Der Lauf der Gestirne und die Toten 
1. Der Gang der Totenseelen zum Ort des Sonnenuntergangs oder nach Westen 
2. Die Orientierung der Leiche 
3. Sonne und Mond als Totenland 
4. Die Gestirne im Totenland 
Ergebnis 
Quellen- und Literaturverzeichnis 
Ethnographische Orientierung 
Die Völker, von denen in dieser Arbeit die Rede ist, bewohnen ein Gebiet, 
das sich von den südöstlichen Ausläufern des Himalaya und den Arakan- 
Bergen bis zu den Gebirgen Südwest-Chinas und zum Mekong hin erstreckt. 
Wir finden sie in den Bergen Assams, Ostpakistans (Tschittagong), Oberburmas, 
des nordwestlichen Thailand und des südwestlichen Yünnan. Berücksichtigt 
s ind auch, soweit Zeugnisse vorhanden sind, die in den Ebenen des Brahma 
putra, des Irrawadi, des Salwin und des Tschao Pya (Menam) wohnenden 
Bochkulturvölker der Katschari, Birmanen, Schan und Thai. 
Sprachlich gehören diese Völker zu den Gruppen der Tibetobirmanen, 
der Thai, der Miao und der Mon-Khmer. 
K. J. Narr 
(ii 
Anthropos 59.1964 
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